Geschichte

Willi Memmert - ein Entrepreneur der Nachkriegszeit

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Willi Memmert

Willi Memmert, der Firmengründer, war ein unermüdlicher Tüftler und Erfinder. Zeit seines Lebens gab der Kundenwunsch den Anstoß für Produktinnovationen und Neuentwicklungen und so ist es im Hause Memmert bis heute geblieben. Als das Rote Kreuz im Jahre 1947 einen Heißluftsterilisator in Auftrag gab, um der Gefahr von Infektionen und Seuchen vorzubeugen, bewies Willi Memmert darüber hinaus sein praktisches Talent, denn in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten fand er das perfekte Material für seinen ersten Temperierschrank: wiederaufbereitetes Aluminium aus Flugzeugteilen. Jener Äolus, benannt nach dem griechischen Gott des Windes, besaß als einer der allerersten Schränke keinen runden, sondern einen eckigen Arbeitsraum - einen enormer Technologiesprung, war es doch endlich gelungen, die Herausforderung der gleichmäßigen Temperaturverteilung zufriedenstellend zu lösen.

 

 

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Hier nahm die Erfolgsgeschichte von Memmert im Jahre 1933 ihren Anfang

Aus Äolus entwickelte Willi Memmert eine typische Erfolgsgeschichte der Wirtschaftswunderzeit. In kürzester Zeit brachte er weitere Geräte zur Serienreife und vermarktete sie über die Grenzen seines Heimatmarktes hinaus. Wenige Jahre später lieferte man vom neu errichteten Firmensitz in Süddeutschland in alle Welt. Nachdem die Fertigungskapazität im Hauptwerk nicht mehr ausreichte, errichtete Memmert im Jahre 1974 ein weiteres Werk. Die idealen Voraussetzungen für die beeindruckende Fertigungstiefe und somit gleichzeitig die garantiert hohe Produktqualität waren geschaffen - die interne Wertschöpfung liegt bei mehr als 90%.

Global ausgerichtet, ständig Innovationen vorantreibend, aber gleichzeitig der Tradition und der Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und Umwelt verbunden in dieser vom Firmengründer vorgelebten Unternehmensphilosophie liegt das Erfolgsgeheimnis von Memmert.