Sonntag, den 18. Juli, kurz vor 24 Uhr endete ein ganz besonderes Wochenende für die Memmert-Familie. Unter dem Motto „Meet the Challenge“ hatten sich Kunden aus aller Welt in Schwabach versammelt, um drei Tage lang gemeinsam zu arbeiten, zu feiern und Erfahrungen auszutauschen. Der absolute Höhepunkt war der Besuch des Challenge Roth Triathlons, der größten und stimmungsvollsten Triathlon-Veranstaltung der Welt.
Jordanien, Tschechien, England, Schweiz, Kanada, Belgien, Deutschland, Portugal – sogar aus Brasilien, Argentinien und China waren die Gäste stellvertretend für ihre Unternehmen angereist. Viele pflegen bereits seit langer Zeit Geschäftsbeziehungen mit Memmert, in einem Fall unglaubliche 50 Jahre, manche sind erst kürzlich zur Memmert-Familie gestoßen. Und so gestaltete sich der zweitägige Workshop zu einem regen internationalen Erfahrungsaustausch. Die unterschiedlichen Anforderungen der Märkte wurden ebenso verglichen wie Maßnahmen zur Kundenbindung oder Vertriebsstrategien. Zum Abschluss am Samstag nahmen sowohl die Memmert-Entwicklung als auch das Marketing einen Katalog an Hausaufgaben aus dem rundum gelungenen Treffen mit.
An den Abenden entwickelte sich das MIP-Meeting dann endgültig zu einem Sommernachtstraum, denn bei beinahe tropischen Temperaturen zeigte sich die herrliche Landschaft rund um Schwabach von ihrer besten Seite. Ein wunderschöner Sonnenuntergang, ein kühles Bier und heimische Leckereien im Biergarten waren der perfekte Abschluss nach getaner Arbeit.
Sonntag Morgen um 4.30 Uhr ging es für die sportlichen Gäste los, um gemeinsam mit 150.000 Besuchern den Triathlon in Roth zu erleben und das Memmert-Team anzufeuern.
Pünktlich um sechs Uhr war man dabei, als die ersten der fast 5.000 Athleten die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke im Rhein-Main-Donau-Kanal angingen, und auch den Start von Memmert-Geschäftsführerin Christiane Riefler-Karpa erlebte man live.
Kaffee und ein leckeres Frühstück hatten die Müdigkeit endgültig vertrieben und gespannt machte man sich auf den Weg an die Radstrecke.
Bennie Lindberg, ein ehemaliger Weltklasse-Triathlet, war als Experte dabei und erwies sich im Laufe des Tages nicht nur als erstklassiger Führer, sondern auch als launiger Entertainer. Er kannte jede Abkürzung und jeden guten Platz an der Strecke, und konnte vor allem immer einschätzen, wann die Athleten an welcher Stelle eintreffen würden.
Nach einem kurzen Fußmarsch nach Hilpoltstein wechselte die Memmert-Besuchergruppe aufs Rad und fuhr inmitten von Athleten und Schaulustigen von einem Höhepunkt zum anderen. Als sich an der Marathonstrecke Rekordzeiten abzeichneten, jagte man über Stock und Stein durch den Wald zum Triathlon-Stadion, um den Zieleinlauf des Dänen Rasmus Henning und der Engländerin Chrissie Wellington, die mit einem Fabelweltrekord von 8:19:13 Siebte im Gesamtklassement wurde, mitzuerleben. Gänsehaut pur.
Roth feierte seine Gäste und Memmert feierte in einer großartigen und stimmungsvollen Kulisse mit. Jeder Sportler wurde mit anerkennendem Beifall empfangen, und auch die Memmert-Triathlon-Teammitglieder landeten einer nach dem anderen erschöpft, aber glücklich im Ziel. Nach mehr als 20 Stunden endete der aufregende Tag, voller Spannung und Emotionen mit einem Feuerwerk und einem Schluck Sekt.
Was hatte zu dieser Stunde den bleibendsten Eindruck hinterlassen? Man war sich einig. Mitzuerleben, wie Menschen an ihre Grenzen gehen, wie sie selbst nach 15 Stunden auf der Strecke, begleitet von ihren Teammitgliedern und ihrer Familie glücklich ins Ziel kommen, das sind Bilder, die man nie vergessen wird.













