Von den 500 Millionen Bürger der Europäischen Union treiben geschätzte 200 Millionen regelmäßig Sport. Im aktuellen Eurobarometer 334 der Europäischen Kommission wurden die Sportmuffel nach den Gründen, warum sie lieber auf der Couch bleiben, befragt und 45% antworteten, sie hätten keine Zeit. Hektik, Stress und Arbeitsüberlastung scheinen ein Symptom unserer Zeit zu sein, doch in Wahrheit haben wir mehr freie Zeit zur Verfügung als alle anderen Generationen vor uns.
Wissenschaftlich nachgewiesen ist die positive Wirkung von Sport auf Herz und Kreislauf, aber auch Leistungsfähigkeit, Stimmung und sogar Intelligenz schon lange. Die Unterstützung von Mitarbeitern, mehr und ausdauernder Sport zu treiben, ist also eine Win-win-Situation für beide – Unternehmen und Mitarbeiter.
Memmert geht diesen Weg der konsequenten Sportförderung bereits seit geraumer Zeit und beschränkt sich dabei nicht auf Sponsoring wie z.B. des Challenge Roth Triathlons und des eigenen Teams, sondern integriert Sport und Fitness in die täglichen Abläufe im Unternehmen.
So werden Abonnements in einem örtlichen Fitnessstudio gefördert, gemeinsame, professionell gecoachte Lauftreffs während der Mittagspausen organisiert und sogar ein eigener Fußballplatz steht den Mitarbeitern zur Verfügung. Das Memmert Triathlonteam nimmt bereits seit einigen Jahren an nationalen und internationalen Wettbewerben teil und einer aus dieser Riege ist Matthias Grosser. Er trainiert (fast) wie ein Profi und bringt dennoch volle Leistung im Job, ist also ein Paradebeispiel dafür, wie gut Beruf, körperliche Bewegung und sogar Leistungssport in Einklang zu bringen sind.
Sein Trainer Bennie Lindberg attestiert ihm fünf wesentliche Eigenschaften: Leidenschaft, Bereitschaft zu vollem Einsatz, Mut, Talent und Lockerheit. Aber auch andere Voraussetzungen für sportliche Höchstleistungen wie Selbstdisziplin, das strikte Einhalten von Zeitplänen und Selbstkontrolle werden wohl von jedem Vorgesetzten gerne gesehen. 25 Stunden Training pro Woche neben einem Vollzeitjob zu absolvieren, sind keine Kleinigkeit, doch Matthias Grosser geht, seit er als Jugendlicher mit dem Ausdauervirus infiziert wurde, konsequent weiter seinen Weg.
Sich in strömendem Regen bei 15 °C durchzubeißen und dabei mit dem Fahrrad auch noch 1500 Höhenmeter auf nasser, rutschiger Straße zu überwinden, ist nicht jedermanns Sache, doch Matthias Grosser zeigte am 15. August 2010 auch bei seinem ersten Halbdistanz-Triathlon der "Ironman 70.3 European Championship" in Wiesbaden sein Durchhaltevermögen und beendete den Wettkampf in 4 Stunden und 53 Minuten als 69ster gesamt und als 8ter in seiner Altersklasse. Der Wettkampf war zugleich die erste offizielle Europameisterschaft über diese Distanz. Die gesamte Memmert-Familie gratuliert und wünscht weiterhin viel Erfolg auf dem Weg an die europäische Spitze!







