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Das Ehepaar Giurdanella im Unruhestand

48 Memmert-Jahre haben sie gemeinsam auf dem Konto. Dass Salvatore und Gabi Giurdanella sich jetzt in den Unruhestand verabschiedet haben, ist für viele Memmertianer kaum vorstellbar. Dies wurde auch bei der Verabschiedung deutlich, bei der sowohl die Büchenbacher Werksleitung als auch die kaufmännische und die technische Geschäftsführung viele lobende Worte fanden.

Auf Wiedersehen Salvatore!

Seine eigene Verabschiedung war einer der seltenen Anlässe, bei dem Salvatore die Fotos nicht selbst schießen konnte. Der gebürtige Sizilianer ist nicht nur Memmerts Haus- und Hoffotograf bei allen wichtigen Events, sondern zählt darüber hinaus zu  den besten Amateurfotografen Deutschlands. Mehrfach wurde er ausgezeichnet, unter anderem als Mitglied der Ehrenloge deutscher Fotografen (ELDAF). Auch der  Challenge Roth, der weltgrößte Langdistanztriathlon, ist ohne Salvatore nicht vorstellbar, dokumentiert er dieses einzigartige Sportereignis doch seit vielen Jahren mit seiner Kamera.

Im Hauptberuf arbeitete Salvatore 39 ½ Jahre in der Büchenbacher Fertigung von Memmert; erst an der Abkantmaschine, dann in der Röhrenfertigung. Den unzähligen Besuchern wird er aber vor allem neben den beiden Schweißrobotern Max und Moritz in Erinnerung bleiben, die er viele Jahre bediente und immer gerne im Einsatz vorführte.

„Bei Memmert war ich die längste Zeit an einem Ort“, erinnert sich Salvatore Giurdanella ein klein wenig wehmütig, „die restliche Zeit habe ich mit Schlafen, in Gesellschaft meiner Frau und dem Fotografieren verbracht.“ Jetzt freue er sich auf viele schöne Stunden mit seiner Familie, auf seiner Harley Davidson und natürlich mit seiner Kamera.

Danke für alles, Ihr beiden!

Matthias Grosser, technische Geschäftsleitung bei Memmert, sprach dem Ehepaar Giurdanella für alles, was sie für Memmert geleistet haben, seinen Dank aus. Zum Abschluss seiner Verabschiedungsworte erinnerte er noch an ein Erlebnis, das ihm selbst unvergessen bleibt: Während des Challenge Roth 2009 war ihm plötzlich nach kräfteraubenden 140 Radkilometern ein fröhliches „Bitte lächeln!“ entgegengetönt. Natürlich von Salvatore, der wie immer die Challenge-Action vom Soziussitz eines Motorrads aus festgehalten hatte.

„Sie war immer die Schnellste im Geldzählen“, scherzte Jürgen Gambert während der Abschiedsworte für seine langjährige Mitarbeiterin in der Buchhaltung, Gabi Giurdanella. Vielleicht lag es daran, dass sie vor ihrem Einstieg bei Memmert in einer Bank gearbeitet hatte. Die Quereinsteigerin wurde schnell zu einer absolut zuverlässigen Kraft, die ausnahmslos „super Arbeit geleistet hat“ wie Gambert betonte. Umso dankbarer ist er, dass sie die Kolleginnen und Kollegen auch nach ihrem Abschied in den Ruhestand noch einige Stunden in der Woche unterstützen wird.

Auch Werner Gerhard, der langjährige Büchenbacher Werksleiter, drückte die Hoffnung aus, dass Salvatore Giurdanella ein häufiger Besucher bleiben wird. „Du bist hier immer ein gern gesehener Gast“, rief er ihm zu. Während seiner langen Zeit mit Max und Moritz habe Salvatore übrigens rund 1 Million „Käfige“ – unbestückte Schrankgehäuse – verschweißt. Grund genug, als Abschiedsgeschenk einen Käfig mit Namensblende, prall gefüllt mit Leckereien und Gutscheinen, zu überreichen.