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Memmert Award für Philipp Mächler

Um die enge Verbundenheit mit der Wissenschaft zu unterstreichen, hat Memmert den MEMMERT AWARD FOR OUTSTANDING RESEARCH IN PHARMACOLOGY gesponsert. Er wurde während des von der Universität Zürich, ETH und Universitätskrankenhaus gemeinsam veranstalteten Pharmazie-Symposiums verliehen. Wir gratulieren dem Preisträger Philipp Mächler ganz herzlich!

Auszeichnung für Nachwuchswissenschaftler

43 Nachwuchswissenschaftler Schweizer Universitäten reichten für den Poster Day am 8. September 2014 an der Universität Zürich Abstracts ein, die während der Konferenz von rund 200 Mitgliedern der Züricher Medizinforschungsgemeinde gehört und diskutiert wurden. Anschließend wurden die exzellentesten Forschungsergebnisse prämiert. Philipp Mächler, Doktorand am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich, gewann den „MEMMERT AWARD FOR OUTSTANDING RESEARCH IN PHARMACOLOGY“ für seine Arbeit „Astrocyte-Neuron Lactate Gradient in vivo".

Den Geheimnissen der Astrozyten auf der Spur

Die Beschreibung dieses aus Sicht der Wissenschaftsgeschichte jungen Forschungsgebietes würde Bücher füllen. Vereinfacht gesagt, hat der Preisträger mithilfe modernster Fluoreszenzbildgebung eine Hypothese zum Energiestoffwechsel im Gehirn untermauert: Bestimmte Gehirnzellen (Astrozyten: ein Bestandteil der Gliazellen, bilden die Blut-Gehirnschranke und schirmen neuronale Verbindungen ab) liefern Laktat als Energiequelle für Neuronen. Laktat, ein Überbleibsel aus dem Glukose-Stoffwechsel, ist verantwortlich für den Muskelkater, den jeder Sportler nach einer Überbeanspruchung seiner Muskulatur schon einmal kennengelernt hat. Die Wiederverwertung von Laktat als „Neuronen-Futter“ wäre ein interessantes Beispiel für zelleigenes Recycling, erklärt Steven Brown.

Ein erster Einstieg in das Thema findet sich auf der Webseite des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Zürich.