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Memmert im Triathlonfieber

Vorsicht ansteckend! Neben den alten Hasen Christiane Riefler-Karpa, Carsten Angermeyer, Roland Mühe und Peter Krieger, feierten in diesem Jahr neue Memmert-Teammitglieder ihre Premiere beim Challenge Roth Triathlon über die Ironman-Distanz. Youngster Matthias Grosser, bereits in seiner Kindheit vom Ausdauervirus befallen, absolvierte in diesem Jahr seine erste Langdistanz als Einzelstarter und legte ein fulminantes Ergebnis hin. In sagenhaften 9 Stunden, 36 Minuten und 45 Sekunden absolvierte der 24-jährige die Strecke und ordnete diesen Tag dann auch folgerichtig als einen der schönsten und aufregendsten in seinem Leben ein.

In sagenhaften 9 Stunden, 36 Minuten und 45 Sekunden absolvierte der 24-jährige die Strecke und ordnete diesen Tag dann auch folgerichtig als einen der schönsten und aufregendsten in seinem Leben ein. „Der ist so gut, den kriegen wir noch unter neun Stunden Gesamtzeit“, meinte Trainer Bennie Lindberg hinterher, der mit der Unterstützung von Memmert das Coaching des Teams übernommen hatte.

Triathlon ist Hochleistungssport

Es ist nicht leicht,  Hochleistungssport neben dem Job zu trainieren, daher hatte Lindberg spezielle Trainingsprogramme ausgearbeitet, um nicht an der einen oder anderen Herausforderung zu verzweifeln, sondern im Gegenteil, in allen Bereichen motivierter und leistungsfähiger zu sein. Die beiden anderen Einzelstarter Mario Giurdanella und Christiane Riefler- Karpa schafften dann auch das selbst gesteckte Ziel, sich durchzubeißen, Höhen und Tiefen während des Wettkampfs zu überstehen und am Ende gut durchzukommen.

Ein anderer Held des Tages war Peter Krieger vom Memmert Staffelteam I. Seit Jahren ist der abschließende Marathon seine Paradedisziplin. Seine Teamkameraden Carsten Angermeyer und Ronald Mühe hatten beim Schwimmen und Radfahren hervorragend vorgelegt,  Ronald Mühe unterbot seine Bestzeit auf der 180 Kilometer langen Radstrecke dank seiner optimalen Vorbereitung sogar um sage und schreibe 23 Minuten.

Einige Tage vor dem Wettkampf hatte eine schwere Grippe Peter Kriegers Ziel, ebenfalls seine persönliche Bestleistung zu übertreffen, jedoch ein Ende gemacht. Entgegen aller Vernunft trat er trotz noch nicht überstandener Krankheit an, weil er seine Staffel nicht im Stich lassen wollte. Und irgendwo ab Kilometer 20, als die Beine fast nicht mehr wollten, zeigte sich, was Teamgeist gepaart mit Willenskraft zu erreichen vermag.

Begleitet von Christiane Riefler-Karpa, die ihn auf der Strecke traf, kämpfte er sich ins Ziel. Seine Fans schwankten zwischen Erleichterung, Rührung und Bewunderung, unter ihnen auch einige Teilnehmer des MIP executive meetings, das am gleichen Wochenende stattgefunden hatte.

Aller Anfang ist erstaunlich leicht

Für alle drei Teilnehmer der zweiten Memmert Staffel war am Sonntag Wettkampf-Premiere. Norbert Richter hatte sich gründlich vorbereitet. 3.500 Kilometer hat er während des Jahres auf dem Rad zurückgelegt und hatte sich sogar in einem Trainingslager auf Mallorca vorbereitet. Doch jeder der drei konnte nicht einschätzen, wie der Wettkampf tatsächlich laufen würde. „Die Atmosphäre während eines Rennens ist mit den Trainingsbedingungen überhaupt nicht zu vergleichen“, erklärt Schwimmer Peter Englisch. „Aber man muss es ja durchstehen, sonst stehen die anderen alleine da“, ergänzt er lachend.

Ähnlich erlebte es auch Harald von Blumenthal, der am Sonntag seinen ersten Marathon überhaupt absolviert hat. „Mir war ja aufgrund meiner Laktatwerte prognostiziert worden, dass ich durchfallen werde“, schickt er schmunzelnd einen kleinen Seitenhieb in Richtung von Coach Bennie Lindberg, „aber es war doch erstaunlich, wie einfach es dann am Ende lief.“ Socke, sein Hund durfte dann auch ein strahlendes Herrchen ins Ziel begleiten, wo der Tagessieger Rasmus Henning mit den Medaillen wartete. „Soll ich sie dir umhängen oder dem Hund?“, fragte der ungemein sympathische Däne, der sich dann auch noch die Zeit nahm, mit dem Team ein wenig zu plaudern.

So ist es eben beim Challenge Roth. Keine Starallüren, die Besten der Welt hautnah zum Anfassen und eine fröhliche, ausgelassene Stimmung von morgens früh bis spät in die Nacht hinein. Memmert kommt wieder, Roth, keine Frage!

Ergebnistabelle

Teilnehmer                                       Gesamtzeit

                                                        (3,86 km Schwimmen, 

                                                         180 km Radfahren, 

                                                         42,195 km Laufen)

Christiane Riefler-Karpa                    13:42:51

Matthias Grosser                               09:36:45

Mario Giurdanella                              11:19:34

Team Memmert 1

(Angermeyer, Mühe, Krieger)            11:27:52

Team Memmert 2

(Englisch, Richter, von Blumenthal)   12:00:12

Alle Bilder: Salvatore Giurdanella www.foto-salvatore.de