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Team Memmert @Challenge Roth 2016

Was für Tennisspieler Wimbledon ist, das ist für Triathleten Roth. Das größte und bei Athleten wie Fans gleichermaßen beliebteste Rennen der Welt ist seit nunmehr 15 Jahren die Challenge Roth. Für die sport- und triathlonbegeisterten Memmertianer ein ebenso fester Termin im Kalender, wie Geburtstage und Weihnachten.

Die einzigartige Atmosphäre bei diesem Triathlon-Event ist bis heute andernorts unerreicht und lockt jedes Jahr 5.000 Athleten an die Startlinie. Jeder Triathlet sollte einmal im Leben den Solarer Berg hochgefahren sein und das Gefühl einer Tour de France Etappe genossen haben. Auch Publikumsliebling Jan Frodeno konnte im Ziel nur resümieren „Ich weiß jetzt, warum Roth das geilste Rennen der Welt ist“, und meinte damit nicht etwa die schnelle Strecke, auf der er mit 7:35:39 Stunden gerade eine neue Weltbestzeit aufgestellt hatte, sondern vor allem das unverwechselbare Rother Publikum und die 4.000 Helfer entlang der Strecke.

Die Süddeutsche Zeitung titelt „Rother Passionsspiele“ und versucht damit die Faszination sich trotz zumindest zeitweise körperlicher Leiden auf die Herausforderung von 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen zu freuen, in Worte zu fassen. Am Ende der insgesamt 226km entschädigt der Zieleinlauf in der Challenge Arena, dem Center Court des Triathlons für alles. Hier wird bis in die späten Abendstunden jeder Finisher vom Publikum wie die Sieger gefeiert und der oder die Letzte mit einem tosenden Feurwerk empfangen.

Im Memmert-Trikot mit dabei!

Aus 71 Nationen stammen die Starter, einer von ihnen sogar aus Äthiopien, unser Industrieelektriker-Azubi Engles Shenkutie Mekonnen. Er trumpfte bei seinem ersten Marathon überhaupt (3:12:29 Stunden) als fulminanter Schlussläufer unserer 3-Kontinente-Staffel zusammen mit seinem schwimmenden Arbeitskollegen Peter Krieger und Radfahrer Laszlo Abendroth von unserem Geschäftspartner AISATEC Bolivien auf. Einmal dabei, wird man in Bann der Challenge gezogen, deshalb will uns Laszlo im nächsten Jahr wieder besuchen, vielleicht sogar als Einzelstarter. Der Sport verbindet über Geschäftsbeziehungen hinaus. Laszlo, wir freuen uns auf dich!


Lukas Storath vom Team Memmert stand als Einzelstarter erstmals an der Startlinie. Der ambitionierte Triathlet legte ein grandioses Debut hin und blieb nach 8:58:47 Stunden auf Rang 38 sogar unter den magischen 9-Stunden. Als zweiter im Memmert-Trikot durfte sich Matthias Grosser über 9:25:30 Stunden freuen.

Nicht ganz so international, aber trotzdem bunt gemischt waren unsere weiteren sechs Team-Memmert-Staffeln. Routiniers und Novizen teilten sich, wie schon am Memmert-Rothsee-Triathlon die Disziplinen. Als Schwimmer sind Hanno Dietrich und Mark Fischer fast schon alte Challenge-Hasen. Für Triathlonneuling Marina Sauer waren 180 km Radfahren dagegen absolutes Neuland. Die Strecke meisterte sie dennoch gekonnt in 5:38:40 Stunden und durfte danach mächtig stolz sein. Fast zeitgleich verließen Matthias Röser und Stephan Gersching die Wechselzone und lieferten sich ein vereinsinternes Duell, welches Letzterer mit 4:49:45 Stunden zu 4.49:57 Stunden knapp für sich entschied. Sven Ehrhardt führte mit einem der tagesschnellsten Marathons (2:41:15 Stunden) unser erstes Männerteam auf Rang sechs der Gesamtwertung. Noch besser haben es die Damen gemacht, Sophia Ramsauer, Maria Paulig und Andrea Diethers landeten mit Platz 3 auf dem erhofften Challenge Podium.

Und am Streckenrand...

Gefeiert wurde aber nicht nur im Ziel, sondern vor allem auch an der Strecke. Während die Kids auf der Hüpfburg spielten und eine Band für gute Stimmung bei Sportlern, wie Zuschauern sorgte, gab es am Memmert-Hotspot in Schwand, Kilometer 12,5 an der Laufstrecke, neben Wasser vor allem auch motivierende Anfeuerungsrufe, die die Läufer über die nächsten Kilometer trugen.

Der eigens vom Team Memmert initiierte Meetingpoint kurz vor dem Zieleinlauf diente allen Angehörigen, Begleitern und späteren Finishern zum familiären Beisammensein bei fränkischen Bratwürsten, frischen Getränken und viel Gesprächsstoff über den „longest day“, wie man eine Triathlon Langdistanz auch nennt.