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Team Memmert meets MIP Challenge Roth 2013

Wenn 5.000 Sportler und 220.000 Zuschauer die beschauliche 24.000 Einwohner Stadt Roth in der Metropolregion Nürnberg stürmen, weiß jeder – es ist wieder Zeit für Triathlon, Europas größten und weltweit beliebtesten, die CHALLENGE ROTH.

 

„Challenge“ zu Deutsch: Herausforderung, der Name ist Programm beim Sporthighlight des Jahres in der triathlon-verrückten Region. 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen gilt es zu bewältigen. Die einzigartige Challenge Family-Atmosphäre ist inzwischen bekannt und lockt Athleten, sowie Zuschauer aller Herren Länder an die Strecke.

Einzigartig ist auch die Atmosphäre bei der „Memmert-Family“, die bei ihrer fünften Teilnahme auf mittlerweile 10 Einzelstarter, 6 Staffeln und eine internationale Fan-Gemeinde von sage und schreibe 70 eigens angereisten Kunden angewachsen ist. Nicht zu vergessen die zahlreichen mitfiebernden Kolleginnen und Kollegen sowie Helfer.

Memmert’s Important People (MIP) meet the Challenge

Nicht nur die Sportler mussten früh raus, auch für die Fans ging es bereits um 5.30 Uhr mit dem Shuttle-Bus direkt zum Schwimmstart am Main-Donau-Kanal. Dort angekommen, wartete ein eigens arrangiertes Memmert-Frühstück auf die hungrige Meute. Ein Highlight war der Doppeldeckerbus, von dem aus man einen wunderschönen Ausblick über die Radwechselzone und die aufgehende Sonne am Kanal genießen konnte. Und die Athleten? Sie waren derweil mit dem letzten Feinschliff beschäftigt, Reifen aufpumpen, Helm überprüfen, Schuhe zurecht legen…


Um 6.30 Uhr fiel dann der Startschuss für die erste Startgruppe mit den schnellsten Athleten, darunter auch sechs Team Memmert Einzelstarter. Von ihnen verließ Matthias Grosser bereits nach 56:52 min in neuer Schwimmbestzeit das kühle Nass. Dicht gefolgt von Stephan Gersching, der die 3,8 km Schwimmen mit 58:15 min ebenfalls noch unter der begehrten Stundenschwelle bewältigte. Kurz darauf stieg mit Bianca Schubert schon die weibliche Memmert-Vertreterin aus dem Wasser und verwies damit die Teamkollegen Christian Pickl, Günther Lauterbach und Matthias Röser erst einmal auf die Plätze. Die Top 6 hatten damit die erste Disziplin erfolgreich absolviert und machten sich auf die 180 km lange Radstrecke. Nur Christian Pickl schlug erst noch einen artistischen Purzelbaum über sein Fahrrad. Glücklicherweise ist ihm dabei nichts passiert. Danach starteten Benjamin Kohler, Patrick Osswald, Marco Eckstein und Alexander Baumstark in die zweite Disziplin.

Unsere internationale Fantruppe machte sich zwischenzeitlich in Kleingruppen mit dem Fahrrad auf den Weg, um entlang der Radstrecke die Sportler eifrig anzufeuern. Dabei wurden sie nicht nur von Memmert-Mitarbeitern aus dem Vertrieb begleitet, als Besonderheit standen ihnen den ganzen Tag Sportguides aus dem Team Memmert mit Rat und Tat zur Verfügung. Darunter waren auch die beiden Profitriathleten Alexander Haas, seines Zeichens X-Terra Weltmeister, und der Challenge-Landkreisrekordhalter Dorian Wagner (8:19 h).

Hotspot für Fans und Triathleten auf der Radstrecke ist der Solarer Berg, Anlaufpunkt der Massen, die die Sportler förmlich den Berg hochtreiben. Mehr „Dabeisein“ und Gänsehaut-Feeling als hier gibt es bei keinem anderen Wettkampf auf der Welt, da ist sich die Szene einig. „Da ist man froh eine Sonnenbrille zu tragen, wenn einem leichte Tränen in die Augen hochsteigen“ so das emotionale Statement von Benny Kohler zu seiner Roth-Premiere. Damit war er nicht allein, dem Profi und späteren Tagessieger Dirk Bockel ging es nicht anders als er später im Ziel die noch nie erlebte Stimmung vor Ort beschreibt. Mittendrin natürlich auch die rot-weiße Fancrew von Memmert, die das Spektakel sichtlich genoss.


Während die Sportler weiter um jede Sekunde kämpften konnten es unsere Challenge-Gäste auf dem Rad etwas ruhiger angehen lassen. Gegen die steigenden Tagestemperaturen versprach eine gemütliche Einkehr  am nächsten Hotspot, der dreimal zu durchfahrenden  „Biermeile“, Abkühlung. Auch dort wurden die vorbeifahrenden Radfahrer wieder lautstark unterstützt. Mittlerweile waren auch einige unserer erst später ins Rennen gestarteten Staffelteilnehmer on the road. Allen voran Benedikt Spangenberg, der sich vom Triathlon-Neuling inzwischen zum absoluten Dauerbrenner entwickelt hat und sich nächstes Jahr sogar als Einzelstarter versuchen will. Mit weniger Zeitdruck aber mindestens genauso viel Spaß folgten ihm Peter Englisch, Harald von Blumenthal, Ronald Mühe, Dirk Andrä und Christiane Riefler-Karpa.


Wer größeren Hunger verspürte machte es sich anschließend im Arndt-Memmert-VIP-Zelt am Startpunkt der Laufstrecke gemütlich gemacht. Dort wartete auf unsere Gäste, neben einem exzellenten Catering, Hüpfburg und Helikopterrundflüge, ein buntes Tagesprogramm für die ganze Familie. Jürgen Gambert, kaufmännischer Leiter, ließ es sich hier nicht nehmen, für jeden Memmert-Läufer aufzustehen und ihn direkt an der Strecke anzufeuern.  Wer inmitten der Sportler unterwegs war, konnte sich traditionell am Wendepunkt an unserem Memmert Grillstand gegen eine kleine Spende mit Getränken und Bratwurstsemmeln stärken. Der gesamte Erlös geht an ein Charity Projekt für Kinder in Ruanda.

Team Memmert vorne mit dabei!

Auch beim Zieleinlauf des strahlenden Siegers Dirk Bockel aus Luxemburg war eine Gruppe Memmert-Fans live auf der Tribüne dabei. Als erste Frau riss die Schweizerin Caroline Steffen das Zielbanner hoch. Beide dankten den Rother Fans für ihre Unterstützung mit einer spontanen Zusage für das nächste Jahr. Nicht weit dahinter der erste Memmert-Starter, Matthias Grosser. Er hatte als einziger auf dem Rad die nötige Geduld, Kraft zu sparen und erkämpfte sich, trotz Hitze, mit einem guten Marathon eine neue Bestzeit von 9:12:11 h. Das i-Tüpfelchen für ihn war der Vize-Weltmeistertitel in der Wertung der Feuerwehrmänner. Doch das sollte nicht sein einziger Titel an diesem Tag bleiben. Als Zweiter und Dritter aus dem Team Memmert folgten ihm Matthias Röser und Stephan Gersching in 9:21:29 h bzw. 9:22:43 h so schnell, dass es in der Mannschaftswertung der Deutschen Meisterschaft ebenfalls zum zweiten Platz reichte. Auch eine überglückliche Bianca Schubert glänzte mit dem Silberrang in ihrer Altersklasse, und das als Debütantin nach nur 10:43:52 h.

Nach und nach überquerte ein rot-weißes Trikot nach dem anderen die letzte Zeitmatte. Eines hatten dabei alle gemeinsam, das Glücksgefühl  und ein Lächeln auf den Lippen, das alle körperlichen Strapazen und Leiden zuvor vergessen ließ. Christian Pickl haderte mit seinen 9:36:53 h, weil er auf der Laufstrecke "überzockt" hatte. Günther Lauterbach war angesichts der vorausgegangen Verletzung mit 9:52:37 h zufrieden. Zufriedene Gesichter auch bei Alexander Baumstark 10:12:38 h und Benjamin Kohler 10:17:51 h. Ein etwas schnelleres Ende als 10:18:11 h hatte sich Marco Eckstein gewünscht, seine Marathonbestzeit stimmte ihn jedoch versöhnlich. Auch Patrick Osswald, extra aus Singapur angereist, wollte mehr als 11:44:05 h. Die Hitze am Kanal hatte ihm jedoch unerwartet so stark zugesetzt, dass er sich erst einmal für eine Stunde in den kühlen Schatten setzte. Letztendlich lief er doch weiter, denn „DNF is no Option“ (Did Not Finish). Ein wahrer Sportsmann!

Während im Ziel bereits die Finisher-Party tobte machten sich die Staffelläufer erst auf den Weg. Allen voran Vinod Shrinivas, der, trotz vergessener Laufschuhe mit 2:48 h, einen der schnellsten Marathons an diesem Tag lief und somit Team Memmert 3 zusammen mit Andrea Weiss und Ronald Mühe zum strahlenden Sieg der internen  Wertung verhalf. Zu schnell unterwegs für seine Mitstreiter war Armin Krause und musste im Ziel nochmal umkehren um Schwimm-Debütant Michelle Saim zusammen mit Radfahrer Dirk Andrä auf das gemeinsame Finisher-Bild zu bekommen.

Abschließendes Highlight der Mammut-Veranstaltung war um 22:45 Uhr ein 10-minütiges Feuerwerk. Das ließen sich auch Gabi Weiß, Christiane Riefler-Karpa und Janina Bittmann nicht entgehen, die noch kurz zuvor gemeinsam die Ziellinie überquerten. Da war sie dann wieder, die Gänsehaut vom Schwimmstart oder Solarer Berg. Trotz des langen Tages kam von allen Gästen ein durchweg positives Feedback. Das Team Memmert bedankt sich an dieser Stelle für alle positiven Zurufe und das Mitfiebern an der Strecke.