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Weihnachtsspende 2010 an SOS-Kinderdorf

Weihnachtszeit ist Spendenzeit. Bei Memmert ist es seit vielen Jahren gute Tradition, in diesen Monaten an die Menschen zu denken, die nicht im Wohlstand leben oder gar von verheerenden Katastrophen betroffen sind. Millionen von Kindern leiden in Afrika an Hunger und auch im vergleichsweise reichen Deutschland brauchen viele junge Menschen, die vom Leben benachteiligt sind, unsere Unterstützung. Kurz vor dem Start in die Feiertage möchten wir Ihnen einen kleinen Rückblick geben, wofür die Memmert-Weihnachtsspende 2010 an das SOS-Kinderdorf in Höhe von 40.000 € verwendet wurde.

Die schlimmste Dürre seit 60 Jahren hatte Ostafrika im Jahr 2011 viele Monate lang fest im Griff. Und so war es für Memmert eine Selbstverständlichkeit, 20.000 € für Hilfsprojekte des SOS-Kinderdorfs am Horn von Afrika zu spenden. Seit 20 Jahren unterhält die Wohltätigkeitsorganisation in Mogadischu eine Klinik, die mit Hilfe der Spendengelder seit Juli 2011 eine Feldklinik in einem Flüchtlingslager versorgt. Täglich werden dort fast 250 Patienten, davon etwa 100 Kinder medizinisch behandelt.

Auch wenn im November die Regenzeit eingesetzt hat, befinden sich die Menschen in Somalia, Kenia, Äthiopien immer noch in einer verzweifelten Lage. Hilfsgüter, Nahrungsmittel und Medikamente fehlen. Vor allem die stark unterernährten Kinder können nicht ausreichend versorgt werden und in den Flüchtlingslagern in Kenia und Äthiopien breiten sich Malaria und Durchfallerkrankungen aus. Anfang Oktober hatte das Kinderhilfswerk UNICEF noch einmal dringend an die Weltöffentlichkeit appelliert, weiter zu spenden, um ein weiteres Massensterben am Horn von Afrika zu verhindern. Wir können uns diesem Appell nur anschließen. Bitte helfen Sie! Spendenkonten finden Sie unter anderem bei UNICEF oder bei SOS-Kinderdorf.

Mit der anderen Hälfte der Weihnachtsspende 2010 übernahm Memmert eine einjährige Patenschaft für eine SOS-Jugendwohngemeinschaft im Großraum Nürnberg/Fürth/Erlangen. Jugendliche aus schwierigen familiären Verhältnissen erhalten dort die Gelegenheit, beschützt und betreut von einer Bezugsperson ihren Schul- oder Berufsabschluss zu machen,  ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und das Verhältnis zu ihren Eltern neu zu ordnen. Sechs bis acht Jugendliche im Alter von 16 bis 22 Jahren leben zusammen in dieser betreuten SOS-Wohngemeinschaft. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Zuwendung dazu beitragen wird, diesen jungen Menschen ein wenig Zuversicht und eine positive Einstellung zum Leben und ihrer Zukunft zu geben.