Präzision und stabiles Regelverhalten sind überall die wesentlichen Schlagworte in Verkauf und Werbung, wir können sie als einziger Markenanbieter auch beweisen. Als erster Hersteller von Temperiergeräten überhaupt hatte sich Memmert schon vor dem Inkrafttreten der neuen Prüfnorm den verschärften Anforderungen der aktuellen DIN 12880:2007-05 für die Prüfung von Wärmeschränken und Brutschränken gestellt. Und wir haben dieses Prüfverfahren auch auf alle anderen Gerätegruppe, ausgenommen Wasser- und Ölbäder ausgeweitet.
Auch die zweite wesentliche Veränderung der DIN 12880:2007-05 ist prädestiniert, die Spreu vom Weizen zu trennen. Bis dato war Leistung und damit schnelles Aufheizen und Abkühlen im Wärmeschrank und Brutschrank das wichtigste Kriterium. Allerdings ohne die Zeitspanne in Betracht zu ziehen, die es dauert, bis die Temperatur eingeschwungen ist und damit tatsächlich stabil geregelt wird. Nach der neuen Norm gelten für die Angabe von Aufheiz-, Abkühl- und Erholzeiten die Zeitpunkte, ab denen die Isttemperatur in Raummitte des Wärmeschranks oder Brutschranks dauerhaft innerhalb der in der Norm definierten Grenzabweichungen bleibt.
Betrachtet man die Grafik zum Messaufbau für Temperaturhomogenität und Temperaturkonstanz, so werden die unterschiedlichen Anforderungen bei bisher 9 Messpunkten und jetzt 27 Messpunkten, die bei Geräten ab 50 Litern Arbeitsraum vorgeschrieben sind, deutlich.
Durch die Anordnung der 27 Messpunkte zeigt sich bei den Geräten aus dem Hause Memmert, wie exakt die Temperatur an jedem Punkt im Arbeitsraum mit dem eingestellten Temperatursollwert übereinstimmt.