Wie die Memmert Klimakammer den T-SPOT.TB-Test bei Revvity optimiert
Bei der Diagnostik latenter Tuberkulose sind reproduzierbare Bedingungen entscheidend. Präzise Temperaturführung, stabile CO₂-Konzentration und definierte Luftfeuchtigkeit sind keine optionalen Parameter, sondern die Grundlage für verlässliche Testergebnisse.
Am Standort Oxford setzt Revvity deshalb auf die Memmert HPPCeco Konstantklima-Kammer, die exakt auf die Anforderungen des T-SPOT.TB-Tests abgestimmt ist – und gleichzeitig den Laboralltag deutlich effizienter gestaltet.
Revvity ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Life Sciences, Reproduktionsgesundheit und Immunodiagnostik. In Oxford spielt das Team eine zentrale Rolle bei der Durchführung des T-SPOT.TB-Tests – einem etablierten Verfahren zum Nachweis latenter Tuberkulose.
Die Bedeutung dieser Diagnostik ist hoch:
Rund ein Viertel der Weltbevölkerung trägt latente Tuberkulose in sich, und allein 2024 starben über 1,2 Millionen Menschen an den Folgen einer aktiven Infektion.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Jedes einzelne Testergebnis ist entscheidend für die weitere medizinische Behandlung und Versorgung.
Der T-SPOT.TB-Test erfordert eine Inkubation von Patientenzellen unter streng kontrollierten Bedingungen:
Diese Anforderungen lassen sich nicht mit Standardlösungen zuverlässig abbilden. Gleichzeitig ist der Übergang zwischen den einzelnen Prozessschritten – insbesondere von Tag 1 zu Tag 2 – kritisch für die Ergebnisqualität.
Vor der Integration der Memmert HPPCeco Konstantklima-Kammer war der Workflow mit zusätzlichem personellen Aufwand verbunden. Insbesondere an Wochenenden mussten Mitarbeitende vor Ort sein, um den Prozess zu überwachen und fortzuführen.
Mit der neuen Lösung konnte Revvity diesen Engpass vollständig beseitigen:
Das Ergebnis ist ein durchgängiger, stabiler Prozess – bei gleichzeitig deutlich verbesserter Planbarkeit für das Laborteam.
Ein zentraler Vorteil des HPPCeco liegt in der Fähigkeit, sich vollständig in bestehende Laborabläufe zu integrieren.
Die Kammer steuert alle relevanten Parameter präzise und gleichzeitig:
Während der Inkubation werden die Bedingungen exakt gehalten. Anschließend erfolgt eine kontrollierte Anpassung der Parameter bis in den Kühlbereich – ohne manuelles Eingreifen.
Diese automatisierte Prozessführung sorgt für:
Die Anforderungen von Revvity waren von Beginn an klar definiert – und gingen über typische Standardanwendungen hinaus.
In enger Zusammenarbeit wurde eine Lösung entwickelt, die exakt auf den T-SPOT.TB-Workflow abgestimmt ist. Besonders in regulierten Laborumgebungen ist dieser Ansatz entscheidend:
Technologie muss nicht nur funktionieren, sondern sich nahtlos in validierte und akkreditierte Prozesse einfügen.
Neben der technischen Leistungsfähigkeit überzeugt die Memmert HPPCeco Konstantklima-Kammer auch im täglichen Einsatz:
Das reduziert nicht nur den Schulungsaufwand, sondern erhöht auch die Prozesssicherheit im Laboralltag.
Das Labor in Oxford ist UKAS-akkreditiert und arbeitet nach streng definierten Qualitätsstandards.
Die eingesetzte Technik unterstützt diese Anforderungen durch:
Damit trägt die Klimakammer direkt zur Sicherstellung reproduzierbarer und belastbarer Testergebnisse bei.
Die Automatisierung des T-SPOT.TB-Workflows bringt nicht nur organisatorische Vorteile, sondern hat direkten Einfluss auf die medizinische Versorgung:
Diese Faktoren bilden die Grundlage für fundierte klinische Entscheidungen.
Die Integration der Memmert Klimakammer bei Revvity Oxford demonstriert eindrucksvoll, wie sich komplexe diagnostische Anforderungen in einen effizienten und sicheren Workflow überführen lassen.
Wo Diagnostik direkte Auswirkungen auf das Leben von Patientinnen und Patienten hat, ist Prozessqualität entscheidend. Die eingesetzte Lösung leistet dazu einen messbaren Beitrag – Tag für Tag.